Karin (52 Jahre) + Juli 2010

Als ich 1997 zur Brücke kam, war Karin bereits da. Sie war dieLetzte aus ihrem alten Freundeskreis und hat ihre alten Kumpels mehr als zehn Jahre überlebt. Sie hat oft gesagt: „Alle sind sie gegangen, warum bin ich immer noch da? Bei den meisten Unternehmungen war sie mit dabei. Sie war ein fester Bestandteil unserer Ludwigsburger Gruppe. Karin wurde in ihrem Beruf immer viel abverlangt. Arbeit und schlafen. Aber der Körper und die Krankheit haben ihrem Tribut gefordert. Wir mussten zusehen wie sie immer weniger wurde, immer dünner. Viele Freunde hat sie auf ihrem letzten Weg begleitet. Nun sind wir dran und wir sind sehr traurig.

Liebe Karin, ich glaube, dass es Dir jetzt besser geht und Du wieder mit allen Deinen Freunden zusammen bist, so wie du es Dir vorgestellt hast. Auch wir werden uns wiedersehen. Alfred

Liebe Karin, ich habe dich über meinen Bruder Jörg kennengelernt. Damals warst Du mit Rat und Tat deinen Freunden zur Stelle. Hilfreich, aber auch deutlich und direkt hast Du ihnen in ihren schwierigen Situationen nicht selten den besseren Weg gezeigt. Die in den Jahren verstorbenen Freunde (auch mein Bruder Jörg) haben mir immer wieder erzählt, wie sie durch Gespräche mit Dir Hilfe erhalten haben. Auch mir, als damals mit der Drogenszene total Unerfahrenem, hast Du die Erkrankung meines Bruders zu verstehen gelehrt. Ich bin dankbar, Dir begegnet zu sein.

Kurt

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